Kein Tag zum Schreiben

Heute ist kein Tag zum Schreiben. Zwei Sätze habe ich gerade mal so aufgeschrieben, zwei Sätze, die man auch gleich wieder streichen kann, da sie die Geschichte nicht voran bringen. Sie schaden nicht, sie nützen aber auch nichts. Auch kein Tag zum italienisch lernen, denn nichts bleibt hängen. Als wären Löcher in meinem Gehirn. Große Löcher.
Wie weit bin ich mit meinem neuen Roman?Im ersten Drittel. Dem schwierigsten, da hier so viele Entscheidungen getroffen werden müssen. Haarfarben, Augen, Charaktereigenschaften, Berufe und vieles mehr. Ich werde diese Geschichte nicht in Ich-Form schreiben, sondern in der personalen Erzählperspektive. David schaute an sich herunter ... nicht ich schaute an mir herunter, zum Beispiel. Da das für mich eine neue Erzählform ist, muss ich mich mehr konzentrieren als sonst. Gut aufpassen, die (Erzähl-)Perspektive stringent zu halten. Für “gut aufpassen”, brauche ich allerdings mein vollständiges Gehirn, ohne diese Löcher.
Mein grober Plan steht nach wie vor: Im Frühjahr möchte ich mit der Rohfassung und der ersten Überarbeitung fertig sein. Im April bin ich in Portland, da wo der Roman spielt und lasse vor Ort die letzten Eindrücke einfließen. Darauf freue ich mich schon sehr. Letzte Recherche vor Ort, Familie besuchen und Portland aufsaugen.
So, und da heute kein Tag zum Schreiben oder Lernen ist, fahren wir ans Meer. Die Sonne scheint, der Wind tobt bei angenehmen 14 Grad und un caffé in der Sonne wird vielleicht mein Hirn in Gang bringen.

 

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