Die Fülle des Lebens

Große, kugelrunde Augen schauen mich an.
Voller Wissen, voller Leben, voller Tränen.

 

Eine zerbrechliche, einzigartige, starke, junge Frau.
Suchend, ausprobierend, ihre Seele in alle Richtungen geöffnet.
Erdverbunden, himmelsverbunden, links und rechts lang gehend.
Über den (deutschen) Tellerrand schauend, anderen Völkern und ihren Ritualen begegnend.

Offen. Suchend. Aufnehmend.

Jede Begegnung, jeder Mensch, jeder Lehrer, jedes Seminar, jede Erfahrung war wichtig.
Jedes Lachen, jede Träne, jeder Schmerz war wichtig.
Das alles ist schon Liebe. Das alles ist schon Fülle. Alles ist da.

 

Es scheint an der Zeit, den äußeren Radius zu verkleinern.

Den Blick mehr auf Dich selbst zu richten. Auf das, was sich in Dir meldet.

Deine kleineren Stimmen, deine zarteren Gedanken, deine Emotionen.
Das, was sich da in Dir meldet, auf die Welt zu bringen und zum Leben zu erwecken.

Es ernst zu nehmen. Anzunehmen.
Es wohlwollend und mit größtmöglicher Liebe in Deine Arme zu nehmen.

Jeden Deiner Gedanken, jedes Deiner Gefühle. Dich.

 

Von Außen nach Innen und von Innen wieder nach Außen.

Das zu leben, ist kein Verrat.
Das nicht zu leben, wäre Verrat an Dir selbst.

Ich weiß, Du bist bereit.
Die Fülle zu leben.

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