Ungewissheit

Ungewissheit, kein schönes Gefühl. Ein Ja ist besser, ein Nein ist besser.

Alle Klarheit in diesem Leben ist fantastisch, da kann man anknüpfen. Weiter machen, weiter leben. 
Die Lebensenergie auf neue Ziele richten.

Aber Ungewissheit lässt mich versumpfen, versacken, düster werden. Trübe Gedanken und mulmige Gefühle wabern in mir rum. Ungesteuert. Ziellos. Sinnlos. Ich komme in eine Art Stillstand.

Verharre in diesem: Was, wenn nicht? In vorweggenommener Enttäuschung. Ungewissheit lähmt mich.

 

Die Kunst wäre, nichts festzuhalten, weder Gedanken, noch Gegenstände, noch das Lieblingshaus,

noch Menschen.

Wer oder was nicht bei mir sein will, darf auch weiter ziehen.
Freiheit für alle. Mein Kopf weiß das.

Aber mein Herz macht, was es will.  

 

Das Haus hilft mir, zu üben. 
Ich behalte es freundlich im Auge, ohne dabei zu verkrampfen. Ohne mich festzubeißen. 
Verstanden Herz?

 

Hier, heute gerade jetzt mache ich die Dinge, die ich tun kann, um mir meine Wünsche zu erfüllen. 
Schritt für Schritt. Langsam und mit all meiner Hingabe.. 

Ich mach es mir schön, da wo ich gerade bin.
Bei dem, was ich gerade tue.
Für mich!

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