Die Zeit hält den Atem an

Zu viele Wochen ohne Dich. 

Nun mag ich nicht mehr und es wird Zeit, dass wir uns mal wieder an den Händen nehmen und  in die Augen schauen. Schauen, ob da alles noch da ist, was vorher da war.  Das Funkeln in den Augen, die Wärme füreinander, das innere Lächeln. Die Liebe.

 

Meine Morgen ohne Dich sind um vieles einsamer. Den ersten Kaffee im Bett trink ich nun allein und die Neuigkeiten im Netz lese ich, ohne Dir ständig zu sagen :" Hast Du das auch schon gelesen?..." Ich füttere die Katzen und rede mit ihnen. Erzähle ihnen und mir, dass Du bald wieder kommst. Ich vermisse es, meine Augen aufzuschlagen und in Dein Gesicht zu schauen. Ich vermisse Dich.

 

Meine Tagespläne muss ich nun nicht mehr absprechen, schade. Ich schmeiße sie doch gerne Dir zu liebe immer wieder um. Deine Spontanität versteht sich gut mit meiner. Wer braucht schon Tagespläne? Komm wir fahren zum Strand, okay, lass uns umdrehen. Sie haben ein leichtes Spiel miteinander, unsere beiden  verspielten inneren Kinder. Verstehen sich bestens, wollen dauernd Quatsch machen, lachen, das Leben genießen und weiter ziehen. Bloß nicht stehen bleiben.

 

Und manchmal bist du tief versunken, in Dir selbst, in Meditation. In Stille. Weit weg und wiederum so nah. Jedes Mal berührt mich das zutiefst. Suchst nach dem Sinn des Großen und Ganzen. Stellst Dich den philosophischen, existenziellen Fragen. Wozu sind wir da?  Dann fahren wir zu unserem "Philosophenstrand", dahin, wo wir bisher die besten Gespräche hatten und erzählen uns unsere Leidenschaften, unser Suchen, unsere Träume. Oft gab es danach eine neue Idee, die es sofort umzusetzen galt.

 

Dein Blick ruht manchmal auf mir, einfach so, und dann ist dein Gesicht ganz still. Dann hält die Zeit den Atem an und dehnt sich aus.  

 

Du bist ein Mann, dem auffällt, wenn ich meine kleinsten Ohrstecker wechsle. Du siehst mein Äußeres und noch viel genauer siehst Du mein Inneres. Du sagst, oft, Du fühlst mich gut und  ich bin ein Geschenk in Deinem Leben.

Ich hoffe, Du ahnst, wie beschenkt ich mich fühle.

 

 

 

 

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